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Mangoldrezept: Knusprige Puffer

09/08/2017
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Letztes Jahr so:
Yeah wir haben einen Garten lass mal drei Zucchinipflanzen in den Garten setzen.
Dieses Jahr so:
Yeah wir haben einen Garten, aber lass statt drei Zuchinipflanzen nur eine nehmen und dafür ein Feld Mangold anpflanzen.
Letzte Woche so:
Yeah wir haben Mangold.
Gestern so:
Was macht man eigentlich damit?

Die Euphorie im Frühling wenn es ums Anpflanzen geht lässt das Gehirn auch mal kurz aussetzen. Da will jede freie Ecke bepflanzt werden, damit man ja reich ernten kann und am besten wenig Unkraut zu entfernen hat. Was man dann aber gerne mal ausblendet: Die Woche hat nur 7 Tage, gefrühstückt wird meist beim Bäcker am Bahnhof, Mittags in der Kantine gegessen und Abends ist man zu kaputt um noch großartig den Kochlöffel zu schwingen. Und dann stehst du an einem Samstag im Hochsommer in deiner Küche und fragst dich, was du jetzt mit den Massen an Mangold, Zucchini, Möhren, Kohlrabi, rote Beete, Salaten und co in den zwei Tagen Wochenende anstellen sollst. Du hast schließlich viel Arbeit in deine Zucht gesteckt und willst nichts verkommen lassen. Dann fängst du an Zucchini mit auf die Arbeit zu schleppen und deine Arbeitskollegen zu beglücken bis irgendwann auch die sagen: „Ach neee, hab noch genug. Friers doch ein…“ Als ob du nicht selbst schon auf den Gedanken gekommen wärst… Ein Blick in den Froster verrät: Wenn du hier noch ein Stück Zucchini unterbringen willst, bricht auch der Froster in sich zusammen und weigert sich auch nur noch ein Stück Zucchini anzunehmen.
Es gibt ja sowas wie zeitversetzte Ernte – hab ich auch schon gegoogelt – immer schön in zwei Wochenabständen ein paar wenige Pflanzen nach und nach in die Erde setzen. Dann hat man regelmäßig was zu ernten ohne überschwemmt zu werden. Das Problem ist nur: Ende Juli in einem Beet aus Mangold bringt mir dieser Tipp leider nichts. Nächstes Jahr dann im Frühling, wenn mein Gehirn wieder aussetzt, dürft ihr mich gerne dran erinnern. Jetzt brauch ich eher eine Küchenfee und einen Mangoldliebhaber, die mir helfen, die Massen zu vertilgen. Dass Herzbube nicht begeistert „Hier“ schreit, wenn es um Gemüse geht, hatte ich euch ja schon im letzten Post verraten. Aber nach dem Erfolg mit dem rote Beete Burger, war ich ganz motiviert und hab mich auch an den Mangold gewagt. Letztes Jahr so: Yeah lass Zucchinipuffer machen. Dieses Jahr so: Yeah lass Mangoldpuffer machen.
Alles was an Gemüse nicht weggeht, wird zu Puffern verarbeitet und dezent zum Essen serviert. Ich hatte Glück – die Mangoldpuffer unter die sich auch noch ein paar Karotten geschummelt haben, kamen gut an und wurden sogar zum Frühstück verspeist. Als ich dann allerdings am dritten Abend damit ankam hat der Mann kurzerhand das Eisfach geöffnet, eine Pizza rausgezogen und gesagt: Da hast du Platz für deine Puffer. Also kein Rezept für die ganze Woche, aber für ein bis zwei Abende zumindest als Beilage oder Frühstück gut geeignet..

Rezept Mangoldpuffer

Zutaten:
– 5 Blätter Mangold
– 4 Karotten
– 4 Eier
– Salz
– Pfeffer

Zubereitung:
1. Mangold in feine Streifen schneiden und Karotten raspeln.
2. Eier verkleppern, mit Salz und Peffer würzen und zum Mangold geben.
3. Alles gut miteinander vermengen.
4. Pfanne mit etwas Öl erhitzen und die Puffer darin ausbraten.

Guten Appetit.

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