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5 Tipps zum Haltbarmachen von Kräutern

30/08/2017
Kraeuter-haltbar-machen-frisch-halten-trocknen-einfrieren-tipps

Der Sommer geht diesen Monat in die letzte Runde. Jetzt heißt es nochmal kräftig ernten, einmachen und verarbeiten.
Gerade Kräuter eignen sich hervorragend um sich einen Vorrat für den Winter anzulegen. Oft wachsen Rosmarin, Pimpinelle, Liebstöckel, Oregano und co
schneller als sie im Salat landen können. Und um sie verkommen zu lassen, sind sie viel zu schade, schließlich hat man zu viel arbeit reingesteckt.
Deshalb gibt es heute 5 Tipps bzw. Methoden zum Haltbarmachen von Kräutern:

Wann ist die beste Zeit:

Da viele Kräuter Wärme- und Sonnenliebhaber sind, solltet ihr noch vor dem ersten Frost ernten, bevor die Blätter braun werden.
Damit die Pflanze noch genug Zeit für die Regeneration hat und somit auch resistener gegen Witterungsbedingungen,
empfiehlt es sich morgens zu ernten, nachdem der Tau getrocknet ist. Danach am besten sofort weiterverarbeiten – so kann
sich kein Schimmel oder ähnliches ausbreiten.

Trocknen:

Es gibt Kräuter, die behalten ihr Aroma am besten, wenn man sie an einem trockenen Ort aufhängt oder auslegt um sie
durchtrocknen zu lassen. Dazu gehören besonders jene Kräuter mit harten Stielen und festen Blättern, wie z.B. Rosmarin,
Thymian, Salbei, Oregano und Minze. Wer nicht lange warten will, bis die aromatischen Kräuter durchgetrocknet sind,
kann den Vorgang auch mittels Dörrapperat oder Backofen (30 Grad und leicht geöffnet) beschleunigen. Danach die
Blätter von den Stielen streifen, bei Bedarf noch zerkleinern, und anschließend luft- und lichtdicht verschließen.

Einfrieren:

Kräuter, die beim Trocknen ihr Aroma verlieren, sollte man besser einfrieren. Hierzu zählen die, deren Blätter weich
sind, wie bei der Petersilie, Schnittlauch, Dill, Borretsch, Pimpinelle und Liebstöckel. Einfach die Kräuter waschen,
mit einem Küchentuch trocken tupfen, kleinhacken und dann in geeigneten Behältern einfrieren. Ideale Kräuter-Portionsgrößen
sind übringes Eiswürfelschälchen. Einfach gewünschte Kräuter in die Eiswürfelform geben, mit Wasser auffüllen und ab
ins Eis. Bei bedarf dann einfach einen Kräuter-Eiswürfel entnehmen und z.B. zur Suppe zugeben. Bei der Zusammenstellung
der Kräuter sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Kräuter für ein paar Tage frischhalten:

Wer Kräuter lediglich für den nächsten Tag oder für das Wochenende aufbewahren möchte, der kann sich auch mit einem
Glas Wasser behelfen. Einfach die Kräuter reinstellen, und an einem dunkelen und kühlen Ort abstellen. So halten
sich Kräuter 1-2 Tage frisch – im Besten Fall, wechseln sie täglich das Wasser, damit sich kein Schimmel bilden kann.
Wer mehr als zwei Tage überbrücken will, der sollte die Kräuter in ein feuchtes Küchentuch wickeln und in den Kühlschrank
legen. Je nach Kraut hält sich das grün so bis zu einer Woche.

Weitere Methoden zum Haltbarmachen:

Neben trocknen und einfrieren gibt es noch viele weitere Möglichkeiten eure Kräuter haltbar und auch
anderen damit eine Freude zu machen. Die Möglichkeiten reichen von Essig und Öl über Kräuterbutter und Pesto
bis hin zu Salz in jeglichen Varianten. Gerade für Basilikum ist Pesto eine tolle Möglichkeit, noch länger
etwas von dem Kraut zu haben. Denn Basilikum gehört zu denjenigen Kräutern, die sowohl beim trocknen als auch
beim einfrieren ihr Aroma verlieren.

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