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Petersilienpesto Rezept und Urban Gardening auf der Fensterbank

02/05/2017
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Die Gartensaison ist eröffnet und es kann fleißig in der Erde gebuddelt, ausgesät und Unkraut vernichtet werden. Wer keinen Garten und vielleicht auch keinen Balkon hat, der braucht trotzdem nicht auf frisches Grün zu verzichten. Kräuter gedeihen wunderbar auf der Fensterbank, lassen sich das ganze Jahr über züchten und sind vielseitig einsetzbar. Neben Basilikum für Tomaten & Mozarella, Schnittlauch für das Rührei und Minze für den Tee, lassen sich aus den Kräutern auch leckere Pestosorten schnell und einfach selbst zubereiten. Bei uns stehen deshalb nicht nur in der Küche sondern auch im Wohnzimmer und im Büro Kräuter auf der Fensterbank, damit immer genug nachwachsen kann für das nächste Pesto.
Derzeit sind alle im Bärlauch-Fieber. Da ich aber kein großer Freund von Knoblauchgeschmack bin, stand mir der Sinn nach etwas anderem. Statt Bärlauch sollte es Petersilie sein. Ich finde Petersilie eh viel zu unterschätzt. Sie macht sich nicht nur gut an Kartoffeln, sondern lässt sich genauso wie Basilikum, Bärlauch und co zu Pesto verarbeiten und schmeckt in Kombination mit Frischkäse einfach göttlich. Ich dachte ja, ich könnte von dem Pesto ein bisschen was aufheben und über die Woche verteilt immermal wieder essen, aber nix da. Alles innerhalb kürzester Zeit aufgefuttert. Zum Glück hab ich noch ein paar Töpfchen Petersilie auf der Fensterbank stehen.
Generell gilt: Wer Kräuter zu Hause in Töpfen züchten möchte, der sollte die aus dem Supermarkt mit Vorsicht genießen. Hier wird oft sehr wenig Erde verwendet, sodass sich die Kräuter nicht lange halten und auch nicht nachwachsen. Ihr könnt also entweder selbst eure Kräuter in spezieller Kräutererde aussäen, was auf Dauer günstiger ist, da in einer Samentüte soviele Samen drin sind, dass ihr mehrmals nachsäen könnt, oder aber ihr teilt euer Kräutertöpfchen aus dem Supermarkt in zwei Hälften und setzt sie in einen größeren Topf mit Kräutererde. Dann habt ihr sofort frische Kräuter ohne lange warten zu müssen und wenn ihr nicht vergesst zu gießen, dann habt ihr sehr lange was davon. Ich mache meistens beides. Ich kaufe einen Teil und teile sie, während ich den Nachwuchs selbst aussäe. Der Vorteil beim Selbstaussäen ist, dass ihr auch Sorten anpflanzen könnt, die man nur selten oder nie im Supermarkt findet.
So wächst bei mir auf der Fensterbank z.B. neben dem grünen Basilikum auch roter und Thaibasilikum. Neben der normalen Cocktailminze wächst noch englische Spearmint, Erdbeerminze, marokanische Minze und Limonen Minze.
Und zum ersten mal ausprobiert habe ich auch Erbsen. Dabei geht es nicht darum, tatsächlich Erbsen zu ernten, sondern das Grün. Wenn man es jung erntet, schmeckt es wunderbar zart süßlich nach Erbsen und macht sich super auf Brot oder im Salat.
Ihr seht, man braucht noch nichtmal einen Balkon um gärtnern zu können. Eine Fensterbank, Erde und Samen reichen auch. Seit kreativ und probiert mal ein paar weiter Sorten neben den üblichen Verdächtigen aus. Ich werde demnächst versuchen noch Ruccola und Koriander zu züchten. Mit letzterem hatte ich letztes Jahr so meine Schwierigkeiten, vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps. Jetzt aber zum absolut göttlichen Petersilienpesto-Rezept:

Petersilienpesto Rezept:

Zutaten:
3 Bund Petersilie
5-8 Walnüsse
2 TL Parmesan
2-3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Petersilie waschen und trocken schütteln. Das untere Ende der Stiele abschneiden und die Petersilie mit dem Mixer zerkleindern und anschließend in ein Schraubglas oder Tupperdose geben. Die Walnüsse ebenfalls im Mixer zerkleinern und mit dem Parmesan zur Petersilie geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Schluss das Olivenöl zugeben.

Guten Appetit.

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