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Traditionelles Lebkuchenrezept nach Omas Art / Blogmas 20

20/12/2016
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Als der wohl größte Weihnachtsfan der Welt, oder gar des Universums!, stecke ich schon seit Monaten in den Vorbereitungen. Immer dann, wenn der Sommer seinen Höhepunkt erreicht und die 30 Grad Marke knackt, sehne ich mich nach der Weihnachtszeit. Seit Jahren schon träume ich heimlich im Sommer von einem Sommer-Weihnachtspicknick mit Wichteln beim Gänsebraten, Weihnachtsliedern zu Eis am Stiel und kurzen roten Sommerkleidchen. Bisher hab ich nur leider noch keine Anhänger gefunden, die meinem Sommer-Weihnachtsclub beitreten wollten. Stattdessen grübel ich still und heimlich im Liegestuhl was ich wem dieses Jahr schenken könnte und welche Plätzchen ich dieses Jahr backen werde. Es sind meistens 3 Sorten pro Jahr: zwei traditionelle bzw. erprobte und immer ein Neues. Das Neue dieses Jahr sind Kaffee-Haselnuss-Plätzchen. Bei den Traditionellen hab ich mich für Pepparkakor entschieden, die es schon seit einigen Jahren immer im Wechsel mit Butterplätzchen gibt und Lebkuchen. Was gibt es bitte traditionelleres zu Weihnachten als Lebkuchen?! Mit Schokolade überzogen, pur oder gefüllt – ganz egal. Und wer noch das Rezept von Oma kennt, der weiß vielleicht auch, dass Lebkuchen umso besser schmecken, umso länger der Teig ruhen kann. Und ich spreche hier nicht von Stunden oder Tagen – nein Monate! Und so kam es also, dass ich in meiner Weihnachtsvorfreude an einem heißen Sommertag Anfang Oktober Lebkuchenteig angesetzt habe und heimlich Weihnachtslieder gehört und mitgesummt habe. Also liebe Nachbarn – ich habe nicht ausversehen im Oktober die falsche CD eingelegt – nein, ich habe mit voller Absicht mit Rolf Zuckowski die frühzeitige Weihnachtsbäckerei beschallt. Wenn schon keiner meinem Club beitreten will, dann hol ich mir halt Frank Sinatra, Rolf Zuckowski und Michael Buble ins Haus…

Wer jetzt denkt, dass er für Lebkuchen jetzt zu spät dran ist, der sei beruhigt – der Teig muss nicht drei Monate ruhen. Eine Nacht tut es auch. Das Rezept hat bestimmt nur jemand meiner Vorfahren aus dem Sommer-Weihnachtsclub erfunden, der bei 35 Grad im Schatten von Plätzchen und Gänsebraten geträumt hat.

Rezept für traditionelle Lebkuchen wie von Oma

Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 250g Zucker
  • 250g brauner Rohrzucker
  • 100g Butter oder Magarine
  • 2 Eier
  • 1 Pkg Lebkuchengewürz
  • 1 Zitrone (abgeriebene Schale)
  • 2 EL Kakaopulver
  • 12g Pottasche
  • 2 cl Kirschwasser

Zubereitung:

  1. Honig und Zucker in einem Topf erwärmen, bis sich der Zucker gelöst hat
  2. Unter Rühren Butter, die Gewürze und den Zitronenabrieb dazugeben
  3. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen
  4. Nach und nach die Honig-Zucker-Masse mit Mehl und dem Kakao verrühren und gut verkneten
  5. Eier zugeben
  6. Pottasche behutsam im Kirschwasser verrühren, gut auflösen und unter den Teig mischen
  7. Teig solange kneten, bis er nicht mehr klebt und glatt und glänzend ist (zur Not noch Mehl zugeben)
  8. Eine Kugel formen und mind. eine Nacht ruhen lassen
  9. Vor dem Ausrollen nochmal gut durchkneten
  10. Auf einer bemehlten Fläche Teig ausrollen und ausstechen
  11. Auf einem Backblech mit Backpapier die Plätzchen legen und bei 180 grad für ca. 20 Minuten in den Backofen

Tipp:
Damit die Lebkuchen nicht zu hart werden schon bei goldbrauner Farbe aus dem Backofen nehmen und nach dem auskühlen mit einem Stück Apfel in eine Metalldose geben.

Guten Appetit.

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