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Baileys Marshmallows selber machen – so gelingt es garantiert / Blogmas 16

16/12/2016
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Ich bin ein Pinterestopfer. Wenn mit langweilig ist, wenn ich eine Anleitung oder eine neue Idee brauche: Pinterest. Und wenn man sich soviel auf dieser Plattform aufhält wie ich (hier könnt ihr mir folgen), dann sieht man sie immer wieder: fluffige Marshmallows, zu Hause selbst gemacht, schneeweiß in einer Tasse heißem Kakao schwimmend. Klar, dass ich das ausprobieren mussten und als alter Küchenhase hab ich natürlich alle Warnungen auf die leichte Schulter genommen – ich kann zwar keine Nudeln kochen, aber schwierige Rezepte gelingen mir immer auf Anhieb. Dachte ich. Also eines der vielen sich ähnelnden Rezepte rausgesucht, Einkaufszettel geschrieben und ab in den großen Supermarkt im Nachbarsort, denn in unseren Supermärkten findet man meist nur ein spärliches Standartsortiment, dass für Foodblogger mit großen Ambitionen und der Suche nach Gelatinepulver leider nicht ausreicht. Der Supermarkt unserer Nachbarn, 15 Autominuten entfernt, ist dagegen ein wahrer Traum. Hier findet man alles, vorrausgesetzt, man weiß wo man suchen muss oder man findet eine der Verkäuferinnen, die sich als normale Bürger tarnen um nicht angesprochen zu werden. Aber wer braucht schon Hilfe – es macht schließlich unglaublichen Spaß durch das Foodsortiment, die Neuzugänge und die große Tchibo- und Süßigkeitenabteilung zu schlendern. Die Einkaufswagen sind hier übrigens überdimensioniert. Und während man sich am Eingang noch fragt, wer so große Einkaufswagen braucht, so fragt man sich an der Kasse wie man es geschafft hat, diesen Einkaufswagen bis auf den kleinsten Platz zu füllen… Zwischen Obst und Gemüse, Fleisch, Tiefkühlware, den neusten Bio-Vegantrends, Süßigkeiten und Getränken die für die nächsten zwei Wochen in einem 6 köpfigem Haushalt reichen würden, findet sich auch irgendwo das Gelatinepulver, dass der Auslöser für die 200€ Rechnung ist. Und weil man ja eigentlich nur Gelatinepulver und Sahne kaufen wollte, hat man natürlich auch nur einen Stoffbeutel dabei, bei dem selbst der Tetrisweltmeister persönlich kampflos aufgeben würde in Anbetracht der Menge im Einkaufswagen. Also landet auf dem Kassenband, das von vorne bis hinten nur mit deinem Zeug belegt ist, noch drei große Papiertüten… Immerhin – bei 200€ fünffache Paybackpunkte, da hat es sich doch direkt wieder gelohnt, denkt sich Frau, während sie in windeseile ihre Einkäufe in die Tüten verfrachtet, während die Menschen in der Schlage schon mit den Hufen scharren und die Verkäuferin einen ungeduldig anschaut, weil man die ganze Kasse blockiert… Jetzt aber schnell zum Auto – nichts wie weg hier. Einkäufe nach Hause bringen, Platz im Kühlschrank schaffen, alles einräumen und dann aber los.

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Laut Rezept dauern die Marshmellows nur 15 Minuten in der Zubereitung. Auflaufform einfetten, Gelatinepulver mit Wasser lösen und dann den Puderzucker zugeben. DEN PUDERZUCKER! Mist. Ich war mir so sicher, dass ich noch eine volle Packung im Schrank hatte – stattdessen finde ich nur eine halbe Packung mit weißen Klumpen. Egal, das muss auch mit einer halben Packung gehen, dann halbieren wir eben alle Zutaten. Ganz schnell alles mit dem Handrührgerät verrühren… Ja das sieht doch ganz gut aus, wird bestimmt noch schön fluffig im Kühlschrank… Masse in Form gießen und Werk begutachten – sieht schon ganz okay aus, aber das muss man glaube ich noch glattstreichen. Hektisches Suchen nach dem Tortenscharber. Endlich gefunden und dann feststellen: die Masse ist schon fest und du hast mit dem Versuch sie glatt zu streichen alles zerstört. Ein einziger Haufen Glibber. Absolut Fotountauglich… Na gut, geht ja fix. Probieren wir es einfach nochmal. Da kein Puderzucker im Haus ist und die Gelatine sich schon verfestigt hat, heißt es wieder: Ab ins Auto, ab in den großen Supermarkt im Nachbarsort. Ab durch alle Gänge. Diesmal kennt man das Sortiment schon und läuft zielstrebig zum entsprechenden Gang, holt Gelatinepulver und Puderzucker, macht auf dem Weg zur Kasse noch einen Abstecher zum Klopapier, das man vorhin vergessen hat und lacht dann die genervte Kassiererin von vorhin mit einem Engelslächeln an. Wieder zurück zum Auto, die Fahrt nach Hause und wieder von vorn: Gelatine anmischen, Puderzucker… etc… rühren… kippen… hoffen… verzweifeln. Das Ergebnis: eine glibberige Masse, die eher an milchige geschmacklose Gummibärchen als an Marshmallows erinnert. Ich gebe bei dem Gedanken nochmal 15 Minuten zum Supermarkt zu fahren auf. Genug. Ich denke mir einfach ein neues Rezept für das 16. Türchen aus.

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Zwei Wochen später: Ich entdecke auf ZuckerZimtundLiebe ein Rezept für Tiramisu-Marshmallows, dass sich ganz anders anhört, als all die anderen. Mein Ehrgeiz ist geweckt. Pff Marshmallows – euch zeig ich’s! Zack, ab ins Auto, Supermarkt, Zutaten und alles was man noch so braucht (nicht) auf die Kasse, ins Auto, nach Hause, in die Küche und los. Alles bereit legen, die Erfahrung hat gezeigt hier muss es ganz schnell gehen. Rezept durchgehen, jeden Schritt genaustens befolgen (nur die Kaluha-Mischung durch Baileys ersetzen) und staunen! Unglaublich es ist eine weiße, fluffige, schneeweiße Masse geworden, die sowohl geschmacklich als auch von der Konsistenz verdächtig an Marshmallows erinnert… Ich krieg mich gar nicht mehr ein vor Freude und feiere meinen Sieg mit einer ordentlichen Tasse heißem Kakao mit jeder Menge fluffigen Marshmallows!

 

Rezept für fluffige Marshmellows – so gelingt es garantiert:

Zutaten:

  • 330g Zucker
  • 230g Karamellsirup (und nein, ihr braucht keine blaue Lebensmittelfarbe um das Gelb auszugleichen!)
  • 3 Pkg farbloses Gelatinepulver (a 9g)
  • 250ml Wasser
  • 3 TL lösliches Espressopulver
  • 1 Schuss Baileys
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Eine Auflaufform (ca. 20x30cm) mit Backpapier auslegen (sehr wichtig, wenn ihr die Marshmellows am Ende auch wieder aus der Form bekommen wollt)
  2. Gelatinepulver in einen Topf geben und mit 125ml Wasser verrühren, Topf beiseite stellen (am besten direkt neben das Handrührgerät)
  3. 1 EL Wasser mit dem Espressopulver und dem Baileys mischen. (Neben den Topf mit der Gelatine stellen)
  4. In einem weiteren Topf nochmal 125ml Wasser mit dem Zucker, dem Sirup und der Prise Salz mischen
  5. Bei mittlerer Stufe Masse unter Rühren erhitzen, bis der Zucker sich gelöst hat
  6. Dann auf höchste Stufe stellen und die Masse unter ständigem Rühren kochen, bis das Thermometer 115 Grad erreicht hat (wenn ihr kein Thermometer habt, geht nach Gefühl – die Masse wird dann dickflüssiger)
  7. Topf vom Herd nehmen und sofort zur Gelatine geben
  8. Sofort mit dem Schneebesen verrühren, bis sich die Gelatine aufgelöst hat
  9. Der entscheidende Schritt: Mit dem Handrührgerät 10 Minuten (legt euch eine Uhr daneben) rühren – die Masse verdoppelt- oder verdreifacht sich in dieser Zeit, wenn nicht, habt ihr was falsch gemacht
  10. Die Masse dann anschließend in die mit Backpapier ausgelegte Form schütten und SOFORT glatt streichen. Im direkten Anschluss die Espressomischung auf der Masse verteilen und mit einem Holzstäbchen unterrühren.
  11. Mindestens 4 Stunden lang auskühlen lassen.
  12. Ihr habt es geschafft.
  13. Damit die Marshmallows nach dem schneiden nicht aneinander kleben: Marshmallows in Puderzucker wälzen und überflüssigen Puderzucker abstreichen.

Guten Apptit

Lieber etwas einfacheres? Wie wärs mit:

 

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3 Comments

  • Reply Rezept für Cake-Pops in Sternform | Foodblog aus Frankfurt 21/12/2016 at 7:22 am

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  • Reply Heiße Schokolade mit Baileys, Kaffe oder Karamell | Foodblog aus Frankfurt 22/12/2016 at 7:28 am

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  • Reply Geschenkidee: Selbstgemachte Schokolade | Foodblog aus Frankfurt 30/12/2016 at 8:25 pm

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