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Im Wandel der Zeit: Von der Fashionbloggerin zum Landei

31/03/2016
Gärtnern, Kleingarten, Pflanzen, Pflanzenliebe, Umtopfen, Setzlinge, Aussaat

 

Was einst als Modeblog begann hat sich in letzter Zeit zum Food- und zukünftig Gartenblog gewandelt. Wer mir auf Facebook oder Instagram folgt, hat es vor ein paar Wochen schon mitbekommen: Ich habe meine beiden Blogs ungereit.com & blackperfection.de zusammen gelegt. Mir ist es von Tag zu Tag schwerer gefallen eine Grenze zu ziehen und die Balance zwischen beiden Blogs zu finden. Mal habe ich mich einen Monat intensiv um meinen Fotoblog gekümmert, dann mal wieder einen Monat um diesen hier und immer hatte ich das Gefühl für einen von beiden nicht genug Zeit zu haben, sodass ich mich immer wieder gefragt habe, ob es nicht besser wäre, zumindest einen der beiden Blogs aufzugeben. Aber ich hab es nicht übers Herz gebracht, schließlich steckt hinter beiden viel Herzblut und Arbeit. Also kam ich zu dem Entschluss, beide zusammen zu legen und euch somit wieder regelmäßiger mit Content zu versorgen, was auch hervorragend geklappt hat. Zum ersten Mal seit Monaten schaffe ich es, wieder regelmäßigen Inhalt auf Blackperfection zu veröffentlichen und habe sogar mehr Zeit mich um Qualität und Fotos zu kümmern als zuvor. Nach und nach werde ich die alten Posts von ungereit.com hier noch einpflegen oder nochmal neu aufbereiten (z.B. Tipps zum Thema Foodfotografie).
Mit dieser Entscheidung hat der Blog allerdings auch eine große Entwicklung mitgemacht. Während es hier früher vorrangig um Mode und Lifestyle ging, dreht es sich jetzt die meiste Zeit um Essen, Rezepte und ein paar DIYs. Aber so ist das Leben eben. Man verändert sich, die Interessen verschieben sich und plötzlich sind einem andere Dinge wichtiger. Während die letzten Jahre Mode für mich eine große Rolle gespielt hat, gebe ich mittlerweile mein Geld lieber für Essen und unseren Garten aus. Erinnert ihr euch noch an meine guten Vorsätze? Wenn nicht, könnt ihr sie hiernochmal nachlesen. Jedenfalls gehörte zu meinen Vorhaben, nur ein Kleidungsstück pro Monat zu kaufen, was für mich eine absolute Herausforderung war, an der ich schon mehrmals gescheitert bin. Jetzt haben wir bald April und ich habe in diesem Jahr erst einmal im Januar Geld für Kleidung ausgegeben. Danach kam die große Wendung. Wir haben uns einen Garten zugelegt und seitdem wandert mein Geld eher beim Gärtner in die Kasse als bei Zara & co. Eine neue Bluse oder lieber einen Himbeerbusch? Den Himbeerbusch bitte. Neue Ohrringe oder doch lieber Tomaten- und Erbsensaamen? Ich entscheide mich für die Sämereien. Warum? Ganz einfach: Das Gartenglück hält einfach länger an, als das Modeglück. Die neue Bluse ist nach einem Monat meist schon vergessen, die Tomatensamen machen mich aber immer noch glücklich, wenn ich sehe, wie sie größer und kräftiger werden. Wenn ich sehe, wie der Kohlrabi langsam seinen Weg durch die Erde findet und im Garten die Osterglocken blühen. Am Samstag: Sonnenschein pur. Ab in den Garten. Umgraben, die Welt um einen rum vergessen, das Wetter genießen und am Ende des Tages das gute Gefühl, etwas geschafft zu haben. Ich bin in einem Kleingartenverein, wohne in einer Kleinstadt und tausche mit Freunden Rezepte aus. Ich bin spießig geworden. Und ich bin es gerne. Ich freue mich auf den Frühling und den Sommer, wenn die Pflanzen Früchte tragen und ich die sonnengereiften Johannisbeeren zu Saft verarbeiten kann. Wenn die Zucchinis reif sind um auf den Grill gelegt zu werden und die Hortensien in ihrer vollen Pracht erblühen.

Und weil sich meine Interessen so verschoben haben, haben sich eben auch die Themen auf dem Blog verschoben. Es wird immer mal wieder einen Modebeitrag geben, denn auch wenn der Garten jetzt die Nr. 1 ist, so hab ich dem modischen Dasein nicht abgeschworen. Wenn das nächste Paket mit Jeans und co bei mir eintrifft, wird es auch wieder einen Modebeitrag geben, aber bis dahin gibt es eben leckere Rezepte und die neusten Updates aus dem Reich des Kleingartens. Am meisten freue ich mich übrigens auf die Mairübchen und die verschieden farbigen Karotten, die man auf dem Markt so schwer bekommt. Welches Gemüse ist euer Gartenliebling? Ich fände es ja großartig, wenn sich unter euch ebenfalls begeisterte Gärtner finden (hallo Mama) und wir uns austauschen können. Denn das liebe ich so am Kleingartenverein: Man teilt das gleiche Hobby, hält ein kleines Schwätzchen am Zaun und hilft sich gerne untereinander. Und das wünsche ich mir für die Bloggerwelt auch.
Auf gute Nachbarschaft.

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