Interior

Office Interior / Mr Messi vs. Mrs Minimalimus

10/01/2016
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Wohoo endlich ist es soweit – der erste Raum unserer Wohnung ist fertig. Oder zumindest fast. Naja gut, eine Wand… Aber diese Wand ist so großartig, dass ich sie euch nicht vorenthalten wollte. Zunächst die Vorgeschichte:
Herzbube und ich ziehen in eine gemeinsame Wohnung. Er Wirtschafts-Informatik-Student, ich Arbeitstier und nebenberuflich selbstständig. Für uns beide stand also schon bei der Wohnungssuche fest, dass Platz für unsere Schreibtische sein muss, am besten ein eigenes Büro, damit man die Dinge auch einfach liegen lassen kann und Tür zu… Unsere Suche hat nicht allzu lange gedauert, bis wir das Passende mit einem Büroraum gefunden hatten, der groß genug für uns beide (und das Studioequipment) war. Viel länger dagegen hat die Diskussion gedauert, wie der lang ersehnte Büroplatz denn am Ende nun aussehen sollte. Der Herr des Hauses träumte von zwei sich gegenüberstehenden Tischen, Madame dagegen wollte jeweils einen Tisch an eine Wand stellen. Diskussion hin, Diskussion her… Haare raufen, Augen verdrehen, motzig durch Ikea laufen, zwischendurch über die Küche diskutieren, frustriert nach Hause fahren (natürlich ohne Tische) und am nächsten Tag wieder von vorn… Ja täglich grüßt das Murmeltier, bis mir auf der Suche im Internet ein Büro für zwei auffiel, bei denen die Tische direkt aneinander standen. Beide Tische an einer gemeinsamen Wand und nicht gegenüber aber zumindest nebeneinander. Das war der Kompromiss auf den wir uns einigen konnten.
Also wieder auf zu Ikea… Und dann feststellen, dass nichts Passendes für uns da war. Lang und tief sollten die Tische sein, sodass keiner in die Versuchung kommt, sein Zeug auf dem Tisch des anderen abzulegen. Besonders Mrs Minimalismus hat da oft mit Herrn Messi zu kämpfen. Also wieder nach Hause und nach einer Lösung suchen. Die kam uns dann beim Besuch im Baumarkt – zwei 2m lange Arbeitsplatten nebeneinander. Passt perfekt an die Wand, ist stabil und vergleichsweise günstig. Pro Platte 50€ da kann man nicht meckern. Aber was macht man mit einer Tischplatte ohne Beine… Abteilung Tischbeine bei Bauhaus überzeugte nicht. Herzbube und Herzdame tauschen einen Blick aus und ohne ein Wort zu sagen war klar: zurück zu Ikea. Tischböcke und Schubladen kaufen. Erledigt. Wer jetzt denkt, damit hätte das Drama sein Ende gefunden, der täuscht. Denn die Holzfarbe passte so gar nicht in mein schickes Büroraum Konzept. Dame war für schwarz, Herzbube für weiß. Ihr könnt ja sehen, wer gewonnen hat.
Was ihr aber noch nicht sehen könnt, ist die Kommode auf der anderen Seite des Raumes in… drei mal dürft ihr raten… jawohl schwarz! Die Dame des Hauses war nämlich von ihrem Gedanken von schwarzen Möbeln gar nicht mehr wegzubringen, sodass sie kurzer Hand in den Baumarkt fuhr, wohlwissend wo Tischbeine, Tischplatten, Wandfarben, Tapeten, Dübel, etc. standen, direkt auf das Regal mit den Lacktöpfen zu. Einmal weiß und einmal schwarz bitte, zum mitnehmen. Und das Lackierset gleich noch oben drauf. Halt, Schleifpapier nicht vergessen… Die nächsten Wochenenden waren davon geprägt unsere Nachbarn mit dem Schleifgerät an einem ruhigen Samstagmorgen aus den Federn zu holen und eine Farbschicht nach der nächsten aufzutragen. Aber ich finde die Arbeit hat sich gelohnt. Ich liebe den großzügigen Platz, die Beinfreiheit, den nicht vorhandenen Kabelsalat (der versteckt sich nämlich hinter Alex, dem Schubladentyp), der freie Platz zum Gestalten und die Möglichkeit, sich einfach umzudrehen und direkt im Mini-Fotostudio zu sitzen mit der schwarzen Kommode. Die der Herr jetzt übrigens so edel und schick fand, dass er fragte, ob wir nicht die Tische schwarz lackieren wollen… Blick des Todes, tiefes unmütiges Schnauben, ein roter Kopf, lackverschmierte Hände, Haare und Klamotten und eine dicke Sägespän-Staubschicht unter den Füßen. Nein, das bleibt jetzt erstmal so. Die Nachbarn sind mir bestimmt dankbar und ich hab mich schon angefreundet mit unserem Traum in weiß. Fehlen lediglich noch die passenden Stühle und ein paar Regale…
Dass ihr nur meinen Teil des 4 Meter Monstrums seht, liegt übrigens daran, dass Herr Messi sich nicht erbarmt hat aufzuräumen und Frau Minimalismus Matritzen, Excel Tabellen, offene Chipstüten und leere Brotdosen in einem undefinierbarem Haufen als nicht fototauglich empfand. Aber wenn er aufgeräumt wäre, sähe es praktisch genauso aus wie meine Seite – ich denke soviel Vorstellungskraft kann ich euch zumuten.
Den zweiten Teil von unserem Office mit besagter schwarzer Kommode bekommt ihr auch noch zu sehen, aber in einem anderen Post, zu einer anderen Zeit

 

 

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1 Comment

  • Reply 5 Einrichtungstipps – so wird’s gemütlich | Blackperfection 02/08/2016 at 6:57 am

    […] Wohnung zu zeigen – seit dem ist hier auf dem Blog in dieser Richtung, bis auf unseren Büroeinblick, nicht viel passiert, denn ich bin so gut wie mit noch keiner Ecke zufrieden. Lediglich das […]

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