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Wohin mit den Altkleidern?

02/04/2015
Ausmisten, Wohin mit den Altkleidern, Frühjahrsputz, Tipps

Ausmisten, Wohin mit den Altkleidern, Frühjahrsputz, Tipps

In meinem letzten Beitrag über die perfekte Garderobe, ging es ums Kleiderschrank ausmisten (hier). Ihr habt mittlerweile also euren Schrank ausgemistet und einen Haufen Altkleider dabei zur Seite gelegt. Heute klären wir die Frage: Wohin mit den Altkleidern?

Zunächst gilt es, den Stapel mit Altkleidern nochmal zu sortieren in Kleidung, über die sich noch jemand freuen könnte und in solche, die Löcher haben und direkt in die Tonne gehören. Mit den Klamotten, die nicht im Müll landen könnt ihr andere noch glücklich machen. Hier ein paar Möglichkeiten:

Flohmarkt:

Wenn ihr wirklich viel ausgemistet habt und vielleicht auch noch ein wenig anderen Kram, wie z.B. alte Töpfe, Deko, Spielsachen usw. dann lohnt sich ein Stand auf dem Flohmarkt. Informiert euch auf der Internetseite eurer Stadt oder über google, wann wo ein Flohmarkt in eurer Stadt ist und meldet euch an. Manche Flohmärkte finden auch in großen Hallen statt, dann habt ihr auch kein Problem mit dem Wetter. Meistens müsst ihr eine Standgebühr zahlen, die ihr aber locker wieder reinbekommt. Ansonsten sind ein Tapeziertisch, Plastiktüten, Kleingeld und eine Kleiderstange für euren Stand hilfreich. Und gemeinsam mit einer Freundin macht das Ganze gleich viel mehr Spaß.

Freunde:

Vielleicht gibt es das ein oder andere Teil, dass eurer besten Freundin oder eurer Mama schon immer gut gefallen hat oder das ihr euch gut an ihr vorstellen könnt. Macht ihr eine Freude und schenkt es an sie weiter. So seht ihr das hübsche Teil auch nochmal.

Tauschparty:

Nicht nur du hast einen Haufen Altkleider zu Hause, sondern auch deine Freunde oder Verwandten?! Dann veranstaltet eine lustige Tauschparty. Jeder darf eine Kiste gut erhaltener Altkleider mitbringen und dafür genauso viele Teile wieder mit nach Hause nehmen. Mit ein wenig Prosecco, leckeren Knabbereien und ein wenig Musik wird das ganze zu einer tollen Veranstaltung und vielleicht entdeckt ihr dabei euer neues Lieblingsstück…

Mädchenflohmarkt und andere Onlineportale:

Mit manchen Teilen lässt sich noch gutes Geld für den nächsten Shoppingtag verdienen. Gerade teure Markenteile könnt ihr gut übers Internet verkaufen. Hier bekommt ihr meist mehr Geld dafür, als auf einem Flohmarkt. Die Stücke sollten in sehr gutem Zustand und auf jeden Fall ein Original sein. Dann braucht ihr 1-5 Fotos von eurem Produkt. Am besten fragt ihr eine Freundin, ob sie euch helfen kann. Die meisten können sich ein Kleidungsstück am besten angezogen vorstellen. Also rein in die Klamotten, vor eine neutrale Wand stellen, für ausreichend Tageslicht sorgen und dann von der Freundin fotografieren lassen. Besondere Details zusätzlich in der Nahaufnahme zeigen. Jetzt noch einen Text dazu schreiben (Besonderheiten, Tragekomfort, Material) und einstellen. Bei Mädchenflohmarkt und Kleiderkreisel & Ebay Kleinanzeigen könnt ihr den Preis bestimmen, bei Ebay z.B. bietet der Käufer selbst. Da dieser Prozess etwas aufwendiger ist, lohnt er sich meist nur für teure oder sehr beliebte Stücke.

Second Hand:

Wenn der digitale Weg nichts für euch ist, gibt es noch den guten alten Second Hand Laden. Hier ist wiederum wichtig, dass eure Teile in gutem Zustand sind. Die meisten Second Hand Läden wählen dann die Stücke aus, die zu ihrem Laden passen und geben euch entweder direkt Geld dafür oder ihr werdet anteilig am Verkaufspreis beteiligt.

Altkleidercontainer:

Wem der ganze Aufwand zu viel ist, der packt seine Altkleider in eine Tüte und wirft diese dann in einen Altkleidercontainer. Aber hier ist Vorsicht geboten – viele Altkleidercontainer sind von Organisationen, die selbst davon Profit schlagen. Wenn ihr sicher gehen wollt, dass ihr wirklich für eine wohltätige Organisation spendet, schaut auf das Logo auf dem Altkleidercontainer und googelt den angegebenen Verein. Hier findet ihr relativ schnell raus, ob ihr dort guten Gewissens eure Klamotten los werden könnt.

Spenden:

Statt eure aussortierten Kleider in einen Container zu werfen, könnt ihr sie auch in so genannte Kleiderkammern bringen z.B. vom DRK. Über die Seite vom DRK (hier) könnt ihr rausfinden, ob und wo in eurer Nähe es eine solche Kleiderkammer gibt. Eure Klamotten werden dann vor Ort an Bedürftige verteilt.

H&M:

Den letzten Tipp habe ich selbst noch nicht ausprobiert. Ihr könnt pro Tag 1-2 Tüten voll Altkleider bei H&M abgeben und bekommt dafür einen Rabattgutschein in Höhe von 15-20% auf das nächste Teil, welches ihr dort kauft. Welcher H&M bei der Aktion mit macht, könnt ihr hier rausfinden.

Das waren meine Tipps zum Entsorgen von Altkleidern. Sicherlich gibt es noch ein paar mehr Möglichkeiten. Wenn ihr noch welche kennt, könnt ihr sie gerne in die Kommentare schreiben und so anderen Lesern vielleicht noch einen hilfreichen Tipp geben. Und jetzt viel Spaß beim aussortieren.

 

Weitere Artikel aus dieser Reihe:
Kleiderschrank ausmisten – so gehts richtig.
Shoppingprojekt – 12 Monate 12 Teile

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