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Die Zeit rennt.

20/10/2014
Sunset, Achterbahn, Die Zeit rennt

Sunset, Achterbahn, Die Zeit rennt

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr ganz nervös werdet, weil ihr noch so viel auf eurer to-do-Liste stehen habt und ihr nicht wisst, wann ihr das alles machen sollt, es aber alles unbedingt machen wollt? Also nicht dieses „Ah ich muss noch eine Hausarbeit schreiben“ oder „Bah die Steuererklärung“, sondern Dinge die ihr selbst auf die to-do-Liste gesetzt habt und euch rennt die Zeit wie Sand durch die Finger? Eben war noch September und ich hab mich riesig auf den Oktober gefreut und jetzt möchte ich die Zeit zurück drehen oder besser anhalten um den Oktober überhaupt genießen zu können. Eigentlich sollen die Dinge die man sich selbst auf die to-do-Liste setzt doch Spaß machen – stattdessen versetzen sie mich gerade in Stress, weil ich das alles noch bis Dezember abarbeiten will, damit ich auch ja die Vorweihnachtszeit genießen kann. Einen Gang runter schalten, ich glaub ich weiß gar nicht mehr wie das geht. Während dem Studium war ein Abgabetermin nach dem nächsten und der Job hat die restliche Zeit in Anspruch genommen. Jetzt nach dem Studium will ich alles nachholen, was ich währenddessen verpasst hab bzw. nicht machen konnte. Nach der Arbeit wird für den Blog gearbeitet und der Haushalt geschmissen, am Wochenende für die Selbststängikeit gearbeitet und dann sind da ja noch Freund, Freunde und Familie, die man auch nicht vernachlässigen will. Ich habe mittlerweile gelernt, eins nach dem anderen zu machen und nicht alles auf einmal. Leider bin ich ein kleiner Perfektionist und brauche dementsprechend lange für so ziemlich alles. Selbst wenn ich etwas kochen will, dann bitte perfekt. Aber Perfektion hat ihren Preis – sie kostet Zeit und Nerven und manchmal hindern einen die eigenen Ansprüche an sich selbst daran, überhaupt mit etwas anzufangen. Man hat noch nicht die zündende Idee oder eben nicht die nötige Zeit um es perfekt zu machen. Und wenn man es auf die schnelle macht, dann wird es nicht perfekt und man hätte auch lassen können, denn das Ergebnis ärgert einen mehr, als es einen freut. Manchmal wünsche ich mir ich wäre nicht so anspruchsvoll – dass würde mir viel Stress und Zeit sparen. Aber wie geht das? Wie gibt man sich mit weniger zufrieden ohne dabei das Gefühl zu haben sich selbst zu veräppeln?! Wie kann man ein Projekt von der to-do-Liste streichen ohne es zu bereuen? Im Moment hab ich darauf keine Antwort, renne der Zeit hinterher, versuche alle Projekte best möglich zu erledigen und beobachte den Herbst, wie er an mir vorbeirauscht, in der Hoffnung, dass die Vorweihnachtszeit dafür umso ruhiger wird.

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